Das Internet nimmt in unserem Leben eine ganz bedeutende Stellung ein. Viele Menschen sind sogar beruflich darauf angewiesen, da sie das Internet entweder für ihre Tätigkeit benötigen oder weil sie Internetdienstleistungen anbieten. Aber auch zahlreiche Privatleute verbringen einen Großteil ihrer Freizeit im World Wide Web, und das aus ganz unterschiedlichen Gründen. Die meisten pflegen auf diese Weise Kontakte zu anderen Usern, entweder per Mail, mit Hilfe eines Messengers oder in einem öffentlichen Chat.
Nun naht bald wieder die warme Jahreszeit, in der sich das Leben der Menschen wieder mehr nach draußen verlagert. Viele möchten ihre Freizeit dann nicht in der Wohnung verbringen, sondern endlich wieder die Natur und die Sonne genießen. Auf der anderen Seite möchten viele Internetnutzer auch ihre Online-Aktivitäten nicht verringern. Während früher eine Entscheidung gefällt werden musste, muss man heutzutage keine Kompromisse mehr eingehen. Es gibt inzwischen mehrere Möglichkeiten, um auch Outdoor jederzeit online gehen zu können.
Outdoor-Internet per Handy
Alle neuen Handys verfügen auch über einen Internetzugang, allerdings gibt es hier noch enorme Unterschiede bei den Datenübertragungsraten. Wer sein Handy häufig für diese Zwecke benutzt, der sollte beim Kauf unbedingt auf ein großes Display achten, ideal sind Touchscreens wie beim iPhone. Zum Surfen ist dann ein spezieller Browser empfehlenswert, wobei der Opera Mini sogar kostenlos ist. Während die Darstellung der Seiten früher ewig dauerte, und aufgrund der kleinen Displays alles sehr nervig war, bestehen diese Probleme bei den Handys der neuesten Generation nicht mehr.
Mobilfunkanbieter haben nun sogar spezielle Flatrates im Angebot, so dass das Surfen mit dem Handy auch nicht mehr zur Kostenfalle wird. Für den Anfang ist eventuell eine Prepaid-Karte zu empfehlen, damit das Surfverhalten und die Kosten eingeschätzt werden können. Der Preis richtet sich nach der Menge der übertragenen Daten, so dass in einigen Fällen ein Volumenpaket zu empfehlen ist. Lediglich für Vielsurfer lohnt sich eine Flatrate, die ab etwa 25 Euro monatlich zu haben ist.
Outdoor ins Internet per Wlan und Hotspot
Eine weitere Möglichkeit, im Freien online zu gehen, ist mit dem Notebook oder Netbook über Wlan. Hier sind die Möglichkeiten momentan allerdings noch stark eingeschränkt, da die Reichweite natürlich begrenzt ist. Das Notebook muss über einen entsprechenden Router verfügen, oder es wird mit einer Wlan-Karte nachgerüstet. Die Empfangs- und Sendestation muss dann im Haus installiert werden. Auf diese Weise kann man zumindest im heimischen Garten online gehen.
Outdoor ins Internet per Surf-Stick und UMTS
Eine relativ neue Variante ist der so genannte Surf-Stick, welcher über ein integriertes UMTS-Modem verfügt. Damit kann der User das mobile Internet nutzen, und das sogar mit DSL-Geschwindigkeit. Der Surfstick wird wie ein herkömmlicher USB-Stick einfach in das Notebook gesteckt, und schon kann der Nutzer online gehen. Bei dem Mobilfunkanbieter kann zwischen verschiedenen Datentarifen gewählt werden, je nachdem, wie häufig das mobile Internet genutzt wird.
Für Vielsurfer wird auch hier eine Flatrate mit unbegrenztem Datenvolumen angeboten. Ohne einen Vertrag kostet ein Surf-Stick etwa 90 Euro, mit Vertrag nur einen Euro. Dazu kommt dann noch eine monatliche Gebühr, je nach gewähltem Tarif. Einige Surf-Sticks können auch als Speichermedium genutzt werden, mit speziellen Ausführungen ist sogar mobiles Fernsehen auf dem Notebook möglich. Wer im Freien weniger online geht, für den gibt es auch die günstigere Prepaid-Variante, bei der minutengenau abgerechnet wird. Zum Beispiel die Prepaid-Tagesflatrate von Fonic. Der Kunde kann sich jedoch auch hier für ein Datenpaket oder eine Flatrate entscheiden.
Wer sich für das mobile Internet interessiert, findet im WWW unzählige Information, so dass für jeden Bedarf die optimale Lösung gefunden werden kann. Man darf auch gespannt sein, was die Zukunft auf diesem Gebiet noch für uns bereithält.






