Packsack packen und Gewicht sparen

Mehr als 15 kg sollte ein Paacksack bei einer langen Tour nicht wiegen
Mehr als 15 kg sollte ein Paacksack bei einer langen Tour nicht wiegen

Wenn Sie lange Touren vor sich haben, sollten Sie beim Packen des Packsacks auf das Gewicht achten. Grundsätzlich sollten Sie sich bei den Überlegungen der wichtigsten Gegenstände vor Augen führen, dass jeder ein gewisses Gewicht hat und dieses auch von A nach B befördert werden muss. Wie Sie einen Packsack richtig packen, erfahren Sie hier.

Gewichtsgrenze
Um unterwegs Verluste zu vermeiden, sollten Sie von beginn an darauf achten, damit das Gewicht nicht zu hoch ist. Als Faustregel gilt: Jedes Gramm, das weniger getragen werden muss, macht die Tour angenehmer und vielseitiger. Die Obergrenze des Gewichts liegt im Grunde bei 15 kg. Dieses Gewicht lässt sich noch sehr einfach und angenehm tragen. Alles was darüber liegt, macht aus der Abenteuertour eine Art Packeselreise. Gerade wenn die 20 kg überschritten werden, kommen Sie auf langen Strecken schnell ins Straucheln. Wenn Sie die richtigen Materialien gewählt haben und zudem über eine herausragende Kondition verfügen, können Sie wahrscheinlich auch 30 kg tragen, aber Sie sollten dran denken, dass das auch sehr an der Fitness zehrt.

Gewicht reduzieren
Wenn Sie das Gewicht reduzieren möchten, gibt es nur eine Möglichkeit – und das ist der Verzicht. Auf einer Outdoor-Tour brauchen Sie meist nur einen Bruchteil von dem, was Sie eingepackt haben. Einsteiger sollten aus diesem Grund vor einer größeren Tour eine Nahreise unternehmen. Schon bei einer Tour in der Heimatregion wird sehr deutlich, welche Gegenstände man nicht mitnehmen muss.

Schwere Dinge daheim lassen

  1. Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu viel Wechselkleidung einpacken. Auf einer langen Tour ergeben sich immer Möglichkeiten und Chancen die eigene Kleidung zu waschen. Schon allein bei diesem verzicht können Sie einige Kilos sparen.
  2. Verzichten Sie ebenfalls auf Gläser und Konserven der verschiedensten Art. Sie sind nicht immer nur schwer, sondern meist auch ziemlich überflüssig.
  3. Bei der Ausrüstung sollten Sie darauf achten, dass diese nur aus leichten Materialien besteht und wenig Wasser aufnimmt. Auch so können einige Kilos zu Hause gelassen werden.
  4. Bei Sommertouren können Sie auch getrost auf einen dicken Schlafsack verzichten. Leichte Ausführungen sind vollkommen ausreichend, da die Nächte eher mild sind.
  5. Auch beim Wasservorrat sollten Sie sich zurückhalten. In allen Regionen ergeben sich nämlich Möglichkeiten, das Trinkwasser nachzufüllen.

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