Was ist Geocachen?

Beim Geocachen handelt es sich um eine Art elektronische Schnitzeljagd, die hierzulande immer beliebter wird. Der Name setzt sich zusammen aus „Geo“ (griechisch= Erde) und „Cache“ (englisch= geheimes Lager). Ziel ist es, das Geocache oder kurz Cache, also das Versteck, mithilfe eines GPS-Gerätes zu entdecken. Die Daten hierzu werden im Internet, beispielsweise auf www.geocaching.com oder www.geocaching.de veröffentlicht.

Geocachen ist eine Art elektronische Schnitzeljagd
Geocachen ist eine Art elektronische Schnitzeljagd

Im Versteck befindet sich in der Regel ein wasserdichtes Behältnis (oft eine Filmdose oder eine Frischhaltebox), in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene Tauschgegenstände befinden.

Jeder erfolgreiche Cacher trägt sich in das Logbuch ein, um seinen Fund zu dokumentieren, macht gegebenenfalls Fotos, versteckt das Cache dann wieder so, wie er es vorgefunden hat und berichtet dann anschließend im Internet auf der Geocache-Seite von seinem Fund.

Selbstverständlich kann er auch einen der Tauschgegenstände an sich nehmen und im Gegenzug einen eigenen hinterlassen. Einen Zwang dazu gibt es jedoch nicht. Wer sich dennoch für einen solchen Tausch entscheidet, muss dies wiederum im Logbuch und im Internet vermerken.

Grundsätzlich sollte auch in jedem Cache eine kleine Gebrauchsanweisung enthalten sein, damit Zufallsfinder (sogenannte Geomuggels) wissen, worum es sich handelt und den Cache nicht versehentlich als Müll entsorgen.

Oft gilt es, auf dem Weg zum Cache verschiedene Aufgabenstellungen zu bewältigen.

Das Ganze geht zurück auf Schnitzeljagden mit Landkarte und Kompass, die seit dem 19. Jahrhundert immer wieder populär waren und als Letterboxing noch heute bekannt sind. Nachdem im Jahr 2000 GPS-Geräte auch für den privaten Gebrauch geeignet waren, kam es schnell zu den ersten GPS-Schnitzeljagden, für die sich bald der Name Geocachen durchsetzte. Der erste Cache in Deutschland wurde im Jahr 2000, am 2. Oktober, südlich von Berlin versteckt und nennt sich „First Germany“.

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Foto1: © c5 – pixabay