Blitze – Welche Blitzarten gibt es?

Es gibt zwei Blitzarten
Es gibt zwei Blitzarten

Gerade in der freien Natur können unerwartet auftauchende Gewitter lebensgefährlich sein. Besonders hoch sind die Gefahren im Gebirge oder auf dem Wasser. Bei einem Blitzschlag besteht akute Lebensgefahr. Daher sollten Sie detaillierte Kenntnisse besitzen, damit Sie bei einem Gewitter die entsprechenden Schutzmaßnahmen ergreifen können.

Zwei Arten von Blitzen
Grundsätzlich kann man zwischen zwei Arten von Blitzen unterscheiden. Zum einen handelt es sich dabei um den Wolke-Erde-Blitz und zum anderen um den Erde-Wolke-Blitz. Während der Wolke-Erde-Blitz in der Regel nur im Flachland auftritt, ist man dem Erde-Wolke-Blitz meist nur in Gebirgen ausgesetzt. Aber auch auf Anhöhen, Gipfeln oder auf Türmen tritt der Erde-Wolke-Blitz auf.

Der Weg des Leitblitzes
Bei einem Wolke-Erde-Blitz wandert der Leitblitz von der Wolke auf die Erde zu. Die Verästelungen des Leitblitzes gehen von den Wolken aus. Bei einem Erde-Wolke-Blitz ist es dementsprechend genau andersherum. Bei einem Erde-Wolke-Blitz wandert der Leitblitz von der Erde auf die Wolken zu. Die Verästelungen des Leitblitzes gehen dann von der Erde aus.

Die Folgen eines Blitzschlages
Opfer eines Wolke-Erde-Blitzschlags haben allerdings gute Überlebenschancen, da der Blitz nicht durch den Körper fließt, sondern auch an der Körperoberfläche entlang. Dies führt zwar häufig zu starken Hautverbrennungen und zerstörter Kleidung, allerdings sind die Überlebenschancen höher als bei einem Blitzschlag durch einen Erde-Wolke-Blitz in gebirgigen Gegenenden. Anders als beim Wolke-Erde-Blitz gibt es keinen Gleitlichtbogen an der Körperoberfläche des Getroffenen.

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Foto1: © Zajcsik – pixabay