Trekking in Portugal – Über die Via Algarviana durch die Algarve

Genießen Sie die Landschaft der Algarve
Genießen Sie die Landschaft der Algarve

Wenn es um das Trekking in Portugal geht, dann ist die Algarve landschaftlich gesehen ein wahres Kleinod. Perfekt für einen Trek ist die Via Algarviana.

Pilgerweg Via Algarviana
Die wirkliche Algarve lernen Sie erst kennen, wenn Sie das Hinterland der südlichsten Region Portugals erkunden. Perfekt dafür geeignet ist ein einstiger Pilgerweg: die Via Algarviana. Der Pilgerweg führte einst zur São Vicente. Diese Steilküste ist 70 Meter hoch und galt früher als Ort der Götter. Zum Wallfahrtsort wurde die Stelle jedoch erst, seitdem man sie mit dem Märtyrer Vinzenz von Saragossa in Verbindung brachte.

Der Pilgerweg von einst ist größtenteils vergessen, doch die Via Algarviana orientiert sich in großen Teilen immer noch am ursprünglichen Verlauf. Nur an einigen Stellen wurde sie etwas erweitert, sodass die schönsten Plätze der Algarve mit auf dem Plan stehen. Stolze 300 Kilometer ist die Via Algarviana lang und deshalb die perfekte Herausforderung für alle Trekker.

Erster und zweiter Trekkingtag
Vierzehn Tage sollten Sie für die im kleinen Städtchen Alcoutim beginnende Tour einplanen. Es geht gleich am ersten Tag mit einer noch recht einfachen Strecke von 24 Kilometern los, die in einem flachen Relief für einen guten Einstieg sorgt. Nach etwa sieben Stunden kommen Sie in Balurcos an, Ihrem ersten Rastpunkt. Am zweiten Tag können Sie sich morgens etwas Zeit lassen, denn nur 14,5 Kilometer warten heute auf Sie, bis Sie Furnazinhas erreichen. Die einzige kleine Herausforderung stellt eine Steigung um 200 Höhenmeter dar, die kurz nach der Hälfte der Strecke daherkommt.

Dritter und vierter Trekkingtag
Der dritte Tag hält für Sie endlich eine kleine Herausforderung bereit, denn teilweise sind Steigungen von bis zu 300 Höhenmetern auf dem 20,5 Kilometer langen Streckenabschnitt zu finden. Von Ihrem Nachtlager in Vaqueiros geht es am vierten Tag weiter nach Cachopo. Die Strecke ist mit 15 Kilometern relativ kurz, allerdings sollten Sie sich auf mehrere Anstiege einstellen, die ganz schön schlauchen können.

Fünfter, sechster und siebter Trekkingtag
Einer der anspruchsvollsten Streckenabschnitte erwartet Sie am fünften Tag Ihres Treks. Bis Barranco do Velho sind es 29 Kilometer und Sie überwinden an diesem Tag mehr als 1.000 Höhenmeter. Ein wenig von den Strapazen erholen dürfen Sie sich am nächsten Tag, wenn es auf 15 Kilometern nach Salir geht, denn es erwarten Sie keine Steigungen. Es gibt auf dem Weg allerdings keine Möglichkeiten, irgendwo einzukehren. Durch ein Wechselbad der Gefühle gehen Sie am siebten Tag auf dem Weg nach Alte. Bis zur Zwischenstation in Benafim müssen Sie mit vielen Aufstiegen und Abstiegen auf der insgesamt 16 Kilometer langen Strecke rechnen.

Achter bis elfter Trekkingtag
Am achten Tag Ihrer Tour wandern Sie auf 19,5 Kilometern bis nach Messines. Tags darauf brechen Sie schon frühmorgens auf, denn heute warten anspruchsvolle 27,5 Kilometer auf Sie, bis Sie Ihr Nachtlager in Silves erreichen. Sie laufen eine Weile lang am Rio Arade entlang und können die idyllische Natur genießen. Einer der längsten Streckenabschnitte der kompletten Tour wartet am zehnten Tag auf Sie. Stolze 28 Kilometer und 1.300 zu überwindende Höhenmeter werden Ihnen all Ihre Kräfte abverlangen. Tags darauf dürfen Sie sich auf einer Halbtagestour mit einer Länge von 14,5 Kilometer etwas ausruhen. Allerdings wartet auch hier ein Aufstieg mit 902 Metern auf den Foía.

Zwölfter bis vierzehnter Trekkingtag
Ab Marmelete warten zwei 30 Kilometer lange Streckenabschnitte auf Sie. Der erste führt Sie durch eine nahezu unberührte Natur bis nach Bensafrim. Ab Bensafrim geht es am vorletzten Tag Ihrer Tour nach Vila do Bispo. Diese Strecke ist durch die vielen Hügel recht anspruchsvoll und zwingt Sie noch einmal an Ihre Grenzen. Am letzten Tag Ihrer Tour geht es auf einer kurzen Strecke von 16,5 Kilometern zum Cabo de São Vicente. Dabei haben Sie die Gelegenheit, die schönsten Seiten des Nationalparks zu erkunden und schließlich die traumhafte Aussicht von der Steilküste zu genießen.

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