Greenstone Track – Trekking in Neuseeland

Der Greenstone Track beginnt am nördlichen Teil des Lake Wakatipu
Der Greenstone Track beginnt am nördlichen Teil des Lake Wakatipu

In Neuseeland kann man wirklich sehr viele Orte finden, die für einen Trek ideal sind. Der Caples und Greenstone Track bietet sich für einen Trek geradezu an.

Caples und Greenstone Täler
Sie sind durch den McKellar Saddle verbunden. Dieser Alpenpass macht den Trek sehr anspruchsvoll und sorgt dafür, dass er je nach Kondition und Erfahrung etwa vier bis fünf Tage dauert. Die beiden Täler könnten gegensätzlicher kaum sein. Während das Caples Tal recht schmal ist und größtenteils mit Wald bedeckt ist, ist das Greenstone Tal sehr offen und vor allem mit einer Graslandschaft bewachsen. Da es sich dabei jedoch in den meisten Fällen um privates Ackerland handelt, sollten Sie unbedingt die vorgegebenen Wege einhalten.

Erster Streckenabschnitt: Von der Greenstone Straße bis zur Mid Caples Hütte
Los geht es beim Parkplatz, an dem Sie sich an den Greenstone / Caples Track halten. Biegen Sie vor der Brücke nach links in den Lake Rere Track ein. Es folgt eine weitere Drehbrücke, die Sie auf den Greenstone Track bringt. Folgen Sie nun dem Fluss Caples am linken Ufer. Hier finden Sie vorrangig Buschlandschaften und helle Lichtungen vor. Kurz bevor Sie an Ihrem Ziel, der Mid Caples Hütte, ankommen, treffen Sie noch auf eine atemberaubende Schlucht. Dieser erste Streckenabschnitt ist neun Kilometer lang und dauert je nach Schnelligkeit etwa zwei bis drei Stunden. Wenn Sie Ihre Tour auf fünf Tage ausdehnen möchten, haben Sie bereits Ihr Tagesziel erreicht. Ansonsten geht es am Nachmittag weiter mit dem kürzeren, zweiten Streckenabschnitt.

Zweiter Streckenabschnitt: Von der Mid Caples Hütte bis zur Upper Caples Hütte
Dieser Streckenabschnitt ist nicht besonders anspruchsvoll und führt leicht talaufwärts. In der Upper Caples Hütte können Sie übernachten. Sie befindet sich inmitten einer Lichtung. Die Strecke ist sieben Kilometer lang und dauert etwa zwei bis zweieinhalb Stunden.

Dritter Streckenabschnitt: Von der Upper Caples Hütte zur McKellar Hut
Heute wartet mit 13 Kilometern und einer Dauer von etwa fünf bis acht Stunden die anspruchsvollste Strecke auf Sie. Von Ihrer Hütte aus beginnen Sie mit dem stetigen Aufstieg. Wenn es regnet, sollten Sie Vorsicht walten lassen, denn der Fluss Caples und seine Nebenflüsse führen dann sehr viel Wasser. Schließlich steigt der Track stark an. Nach etwa drei Stunden kommen Sie an der Spitze des McKellar Saddle an. Der Pfad über den Sattel ist ausgebaut, um die Natur zu schützen. Auf der anderen Seite geht es steil wieder bergab. In der Nähe eines Knotenpunkts im Tal finden Sie die McKellar Hütte (links) oder alternativ die Howden Hütte (rechts). Zu beiden ist es von hier aus noch etwa eine Stunde Fußmarsch.

Vierter Streckenabschnitt: Von der McKellar Hütte zur Greenstone Hütte
Heute legen Sie eine enorme Strecke von 18 Kilometern zurück. Veranschlagen Sie hierfür etwa fünf bis sieben Stunden. Sie wandern zunächst am linken Ufer des Flusses entlang. Diese einfache Talwanderung stellt eine kleine Erholung im Vergleich zu gestern dar. Sie treffen schließlich auf eine große Schlucht. Sie kommen an einer Drehbrücke und einer privaten Hütte vorbei. Nun sind es nur noch etwa ein bis zwei Stunden bis zu Ihrem heutigen Etappenziel. Sie wandern weiter durch das weite Tal, bevor Sie erneut in den Busch kommen. Sie kommen schließlich an eine Kreuzung, an der Sie sich rechts halten müssen, um die Greenstone Hütte zu erreichen.

Fünfter Streckenabschnitt: Von der Greenstone Hütte bis zum Parkplatz
Am letzten Tag visieren Sie wieder den Parkplatz an, an dem Sie gestartet sind. Laufen Sie zunächst zurück zu der Kreuzung, an der Sie sich gestern zur Greenstone Hütte gewendet haben. Sie gelangen schließlich in eine lange, schmale Schlucht. Beachten Sie im Winter die Lawinengefahr. Folgen Sie dem Fluss weiter bis zu seiner Flusskreuzung mit dem Fluss Caples. Sie erreichen schließlich eine Drehbrücke, an der Sie auf den Caples Track gelangen. Von hier aus geht es zurück zum Parkplatz.

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Foto1: © Simon Döring - Fotolia.com