Dörrprodukte rehydrieren – So wird’s gemacht

Dörrpilze müssen Sie vor dem Verzehr einlegen
Dörrpilze müssen Sie vor dem Verzehr einlegen

Sowohl Dörrobst als auch Dörrfleisch kann man einfach so essen. Es gibt aber viele Lebensmittel, die zur Zubereitung das vorher entzogene Wasser wieder benötigen – Deshalb müssen Sie diese Dörrprodukte rehydrieren.

Rehydrierung
Der Vorgang wird als Rehydrierung bezeichnet. Wichtig ist, dass Sie hierbei nur so viel Wasser zugeben, dass die Nahrung nur knapp damit bedeckt ist. Sollte beim Einweichen etwas Wasser übrig bleiben, können Sie dieses für Suppen oder Soßen verwenden, damit die Nährstoffe nicht verloren gehen. Rehydrierung wendet man meist bei getrocknetem Gemüse an. Sie sollten es vor dem Kochen mindestens zwölf Stunden einweichen. So wird die Kochzeit nicht unnötig verlängert.

Dörrprodukte einweichen
Bei mehrtägigen Touren kann es öfter vorkommen, dass Sie das Gemüse tagsüber, während Sie unterwegs sind, einweichen müssen. In diesem Fall ist es ratsam, dass Sie das Gemüse mit der erforderlichen Wassermenge in eine stabile Plastiktüte geben. Das obere Ende der Tüte müssen Sie dann doppelt knicken und sicher mit einem Gummiring verschließen. Um auf Nummer Sicher zu gehen, dass nichts ausläuft, können Sie diese Tüte in eine zweite packen und sicher verschließen.

Eine weitere Möglichkeit wäre, wenn Sie die Tüte nicht in Ihrem Rucksack, sondern in einer Außentasche verstauen oder außen befestigen. Damit gewährleisten Sie, dass das Gemüse ausreichend eingeweicht ist und gekocht werden kann.

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Foto1: © Waldrebell – pixabay